Darshan steht für die direkte Schau des Göttlichen und ist eine Einladung deines Innersten wach und empfänglich dem Herzen zu lauschen. Es ist eine einfache, entspannte und intensive Begegnung, die in Natürlichkeit und Stille geschieht.

Dieses Kurz-Retreat mit vier Zusammenkünften mit OM gibt dir die Möglichkeit einer kleinen Auszeit und Innenschau mit einem spirituellem Meister.

Jeder ist eingeladen, Fragen zu stellen oder sich mitzuteilen. OMs Antworten haben den klaren Geschmack kompromissloser Wahrheit und unendlicher Zartheit wahrer Berührbarkeit. Der Fragende wird von den Schwierigkeiten und Ablenkungen der Oberfläche zurück in die Tiefe seiner SELBST geführt.

Eingebettet in dieses Kurz-Retreat mit OM ist am Nachmittag zusätzlich ein begleitendes Angebot von Ulrike Porep, Lehrerin der Enneallionce - Schule für Innere Arbeit.
Unter Ihrer Anleitung kannst du dem Gehörten und Erfahrenen im "Blick nach Innen" noch einmal in einer eingehenden Erforschung nachgehen.
 


Der Geschmack innerer Weite

von OM C. Parkin

Die wesentliche Frage ist: Wie können wir frei sein?

Um dieser Frage nachzugehen müssen wir zunächst eine andere Frage voranstellen, nämlich die, wie wir es geschafft haben, eng zu werden. Die innere Enge, in der Menschen leben, ist ein Ausdruck innerer Gefangenschaft, ein Ausdruck eines Identifikationsprozesses von einer unendlichen inneren Weite in eine Zusammenschrumpfen, bis nicht mehr viel übrig geblieben ist als das, was ich als das ICH identifiziere.

Was ist es alles, was du ausschließt aus deinem Sein? Das, was du ausschließt, ist das, was du nicht sein willst, womit du nichts zu tun haben willst. Wenn du also wissen willst, was innere Weite ist und wie innere Weite erfahrbar ist, dann schau, welche Denkwelt es in dir ist, die innere Enge verursacht.
Innere Enge ist also ein künstlich hervorgerufenes Phänomen des Menschen. Es ist ein selbst erzeugtes Gefängnis, ein freiwillig aufgesuchtes Gefängnis. Die innere Enge wird den Menschen nicht verlassen. Ein normaler Mensch glaubt an Gedanken, an die Konzepte, an die Gefühle, die diese Enge verursachen.

Um sich in dieser Weite zu Hause zu fühlen, braucht es das Verlassen der alten Wohnung. Du musst bereit sein, für einen Augenblick die Welt zu verlassen! Erst ein Mensch, der die Welt wirklich verlassen hat  - für mindestens einen Augenblick – ist überhaupt bereit und in der Lage, so vollständig in der Welt zu sein, dass es keine Trennung gibt.
Was ich meine, ist in dieser Verinnerlichung deiner Selbst Weite zu erfahren und in dieser Ausdehnung von Weite und Bewusstheit letztlich den Widerspruch aufzulösen zwischen der Welt und dem Jenseits. Also gehst du in die Weite. Und in dieser Weite, im Verlassen der Welt, im Jenseits, kehrt die Welt ganz natürlich heim. Dann ist die Enge in der Weite. Und wenn die Enge in der Weite ist, dann ist sie nicht mehr eng. Wenn die Wolke am Himmel ein Bewusstsein des Himmels hat, während die Wolke ist, dann gibt es in dieser Wolke auch keine Enge mehr.

 

Zimbeln - ende vom Darshan

 

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