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UR-Vertrauen

„Urvertrauen ist die Verwurzelung der Seele.“ 
OM C. Parkin

Urvertrauen bezieht sich auf eine sehr frühe Entwicklungsstufe, die ein rein emotional-empfindender Zustand ist, vorrational und deshalb mit unserem denkenden Geist nicht zu erfassen. In diesen Tagen erforschen wir die Kräfte, die dieser Erfahrung im Wege stehen und nähren die Erfahrung von Urvertrauen in deiner Tiefe.

Der letzte Teil der Urvertrauen-Trilogie widmet sich der Umarmung durch das Urmütterliche und unserer tiefen Ambivalenz gegenüber diesem Gehaltensein.

Es gibt in uns einerseits ein tiefes Sehnen nach der Nähe zur Urmutter: Loszulassen in ihre Tiefe und Dunkelheit, als Mensch ganz da zu sein, verbunden mit dem Körper und den irdischen Zyklen, vertrauensvoll hingegeben an Leben und Tod, gehalten und genährt. Doch in dieser Umarmung empfinden wir oft auch Angst vor dem Verschlungen- oder Überwältigtsein, Angst vor dem Dunklen oder auch einen Sog in einen „Sumpf der Glückseligkeit“, ein falsches Einheitsgefühl, in dem wir unser Bewusstsein und unseren wahren Willen verlieren.

So erwacht der Impuls, diesem Sog zu entkommen, aufzusteigen in die Helligkeit, in wahre Intelligenz, erwachsen ins Leben zu treten, unser Potenzial zu entfalten und die Nabelschnur zur Mutter zu durchtrennen.

Der regressive Sog in die urmütterliche Umarmung und der wahre Wunsch nach Entfaltung – wie kann das zusammen kommen? Indem wir die bewusste Regression in die Umarmung der Urmutter zulassen, sie ganz in uns spüren, so dass ihre Kraft uns aus der Tiefe nährt, uns Wurzeln, Anbindung und Genährtsein schenkt, beginnt ein Prozess der Integration und Heilung. So kann die Transzendierung in die Große Göttin geschehen, das weibliche universale Prinzip, umarmt und frei.

OM C. Parkin wird am ersten Abend dieses Treffens einen Vortrag mit anschließendem Dialog halten. Mehr Informationen >

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